Die Dinge, welche man beim professional Branding beachten müssen, sind jedoch umfangreicher. Alle reden von Personal Branding – warum eigentlich?

Berühmte Beispiele für solche Personenmarken sind Elon Musk oder Naomi Campbell oder Steffi Graf oder Roger Federer. Personal Branding bedeutet „Personenmarke“. Dabei steht nicht das Unternehmen oder ein bestimmtes Produkt (Corporate Brand) im Vordergrund, sondern der Mitarbeiter als Individuum. Weitere bekannte Bezeichnungen des Personal Brandings sind „Selbstvermarktung“ oder „Eigenmarke“. Damit fungieren die Normen und der Inhalt bzw. die Werte der Marke nicht auf einem bestimmten Produkt, Images oder einer Dienstleitung des Unternehmens, sondern auf der Persönlichkeit des Mitarbeiters und dessen Anerkennung – aber wollen das auch wirklich alle?

Warum ich den Professional Brand als Aspekt hervorhebe

Angestellte wie Führungskräfte die sich auf sozialen Medien bewegen, müssen spezifische Begabungen und Stärken mitbringen – aber nicht immer sollte es allzu persönlich oder gar privat sein. Mit Professional Branding unterstreichen diese im Vergleich zu einer Personenmarke die eigene Persönlichkeit und die fachliche Zuständigkeit. Das Gegenüber erkennt eindeutig und sicher, wofür die Person im beruflichen Kontext selbst steht, was dieser wichtig ist und weshalb diese das Ziel gemeinsam erreichen möchten. Dies identifiziert besonders stark aber auf beruflicher Ebene.

 

Als Arbeitgeber interessant werden die Unternehmen nicht nur durch ihre eigenen Konditionen. Mitarbeitende, welche als starke Persönlichkeit in dem Unternehmen erkannt werden, können einen bedeutenden Beitrag zur Marke leisten. Fundierte Mitarbeiterinnen tragen den Spirit auch nach aussen und arbeiten dann als Botschafter für die Werbung. So sieht das im übrigen auch LinkedIn:

 

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Woher kommt der Begriff Professional Branding?

Der Begriff des Professional Brandings wurde im Jahre 1997 zum ersten Mal vom amerikanischen Management-Coach und Unternehmensberater Thomas Peters angewandt. Dieser hat den Begriff nicht genau erläutert, jedoch lässt erklärte ausserdem, dass dieser Bereich sicher und eindeutig eingegrenzt werden muss. Der Autor Schawbel erklärte ausserdem, was nicht ausschliesslich diesem Begriff verstanden werden muss. Demnach zielt eine Personenmarke nicht auf die Veränderung der eigenen Individualität ab, um die Erwartungen der erfüllen zu können. Anstelle dessen konzentrieren Sie sich auf die persönlichen Eigenschaften in den Vordergrund zu platzieren – aber auch im Beruf? Haben wir nicht alle einen besonderen Hut an im Job?

Jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin hat die Möglichkeit, die eigene Persönlichkeit, die Erfolge, die Kompetenzen und Leistungen einer weiten Öffentlichkeit zu zeigen – im beruflichen Kontext. Daher umfasst eine professional brand grundsätzlich andere Aspekte: professionell statt persönlich.

Was brauche ich in der Umsetzung?

Das Professional Branding ermöglicht es, im richtigen Moment in das Bewusstsein der verantwortlichen Personen zu kommen. Sind die wahren Talente dann erkannt worden, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Mitarbeitende für interessante und wichtige Arbeiten einbezogen werden und dies hilft zugleich, sich in dem schwierigen Umfeld des Wettbewerbs zu behaupten.

Es gibt generell viele Erwartungshaltungen und Ansprüche an die zuständigen Führungskräfte. Die wichtigste Aufgabe aber, an welcher die Leistung der Mitarbeitenden gemessen wird, ist eine Erhöhung des Unternehmenswertes und der Anstieg der Aufmerksamkeit in einer Ökonomie der Aufmerksamkeit.

Die Wahl an besonders gelungenen Vorbildern im Employer Branding lässt sich in erster Linie in Beziehung auf die externe unternehmensstrategische Massnahme treffen. Die internen Massnahmen erfolgen innerhalb des Unternehmens. Hierzu gibt es eine passende Auswahl für eine gelungene Umsetzung einer guten Employer Branding-Strategie, welche für Unternehmer als Inspiration dienen kann. Wichtig ist daher die Umsetzung der Strategie und eventuell ein eigener Blog als Mittelpunkt des Personal Brandings, welcher aufgebaut werden soll.

Hier kann man regelmässig qualitativ gute Artikel verfassen. An dieser Stelle, werden die Fragen der Kunden beantwortet. Dabei entstehen oftmals Fachdiskussionen zu spezifischen Themen, die besonders konstruktiv sein können.

Welche Plattformen bieten sich an?

Für Unternehmerinnen und Unternehmer, welche die Produkte oder die Dienstleistungen an eine B2B-Zielgruppe veräussern, ist zum neben LinkedIn auch YouTube und Twitter eine sehr gute Variante. Noch nie war es leichter, den passenden Ansprechpartner zu finden und mit diesem ins Gespräch zu kommen.

Etwa 45 Prozent der Nutzer auf LinkedIn-Artikeln sind auf hohen Positionen zu finden. Dies betrifft das C-Level, VPs, Direktoren und Manager. Das Ziel dabei ist es deshalb, wenn die Unternehmen sich mit vielen Kontakten zuverlässig vernetzen. Eventuell ist nicht jeder Nutzer gleich bereit, hier zu investieren. Aber wenn die Kontakte mit dem Unternehmen vernetzt sind, können sie die geteilten Inhalte erkennen. Wenn die Unternehmen den eigenen Inhalt hier erstellen, sind diese regelmässig in bestehender Qualität bei den neuen Kontakten vorhanden.

Das Selbstmarketing im Rahmen von Professional Branding ist für die Führungskräfte daher das geeignete Mittel zum Zweck. Niemand sonst brennt so stark für die Produkte, Dienstleistungen und Angebot wie diese Personen. Diese wünschen sich von vor allem vom Aussendienst mehr Engagement, eigene Ideen und sehr viel Leidenschaft. Eine Führungskraft sollte jedoch in Bezug auf die digitale Sichtbarkeit auf jeden Fall eine zentrale Rolle in dem Unternehmen haben.

 

Sich selbst zu einer Marke zu machen, führt meistens dazu, dass die Menschen andere Menschen dafür begeistern und dann müssen wir nicht mehr überzeugen. Aber es ist ein schmaler Grad von professionell zu privat.

Dabei spielt es keine Rolle, ob der Mensch für sich selbst als Person oder für das ganze Unternehmen in einer Rolle arbeitet bzw. aktiv ist. Wenn das Unternehmen eine eigene Marke ist, diese darstellt oder eine solche repräsentiert und die Kunden diese wahrnehmen, dann kann das Unternehmen wichtige Vorteile für das Marketing haben und dies nicht nur auf den Social-Media-Plattformen.

Linkedin – Professional Branding

LinkedIn ist dafür die optimale Umgebung, um die eigene Marke oder eben das Unternehmen selbst als Marke in Szene zu setzen – wenn es weiss, wie es dabei vorgehen muss. Wenn das Unternehmen die Marke mit der Hilfe von LinkedIn auf lange Sicht aufbauen und verbessern möchte.

Die Menschen verbringen die Zeit auf Internetseiten wie LinkedIn, weil sie es mögen, den Menschen zu folgen. Dabei möchten diese die Gesichter und grundsätzlich nicht nur die Marken erkennen können. Es ist dabei sehr viel interessanter, den polarisierensten Post von Menschen zu lesen als ein förmliches Statement. Auch mit einem LinkedIn- oder Twitter-Account erreichen viele Personen jeden Tag mehr Menschen als grosse Zeitungen. Dies gilt zum Beispiel auch für den Twitter Account eines CEO für Elektroautos – schwierig wird es, wenn zu sehr das Ego durchdringt und dann wird es auch mit dem Personalbranding schwerer warum ich sage: besser Professional Branding um den Kontext zu setzen.

Die Einstellung zu einem Unternehmen wird durch die Mitarbeiter geprägt, die damit verbunden sind. So ist LinkedIn auf jeden Fall voll im Trend und besitzt das Potenzial, die digitale Welt eines Unternehmens in vollem Umfang einzunehmen. Trotzdem häufen sich aber die Fehler bei der angemessenen Verwendung dieser Plattform. Dabei stehen verschiedene Mängel an erster Stelle vor allem wenn man sich dann privat, persönlich äussert.

Fazit zu Professional Branding

Unternehmen können Personen gezielt qualifizieren und fördern. Für den Auftritt auf Social Media ist Mann/Frau aber oft selbst zuständig. Für mich gilt: privat und persönlich sind zwei unterschiedliche Dinge.

Darum gilt: im Beruf haben wir Rollen und privat sollte privat bleiben. Darum mein Plädoyer für mehr Professional Branding statt Personal Branding.

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