KI Workshop für Unternehmen: Wer bietet so etwas in Europa an?

Was soll dein Team nach einem KI Workshop besser können als vorher? Diese Frage höre ich mittlerweile ziemlich häufig. Und das ist wenig überraschend.

ChatGPT ist in vielen Unternehmen längst angekommen. Gleichzeitig werden Claude, Microsoft Copilot, Gemini und weitere KI-Systeme immer relevanter. Mitarbeitende probieren aus, Teams entwickeln eigene Workflows und irgendwann stellt sich die Geschäftsleitung die Frage: Wie sorgen wir eigentlich dafür, dass unsere Mitarbeitenden KI sinnvoll und verantwortungsvoll einsetzen?

Genau dafür können KI Workshops für Unternehmen sinnvoll sein. Ich führe solche Workshops mit Unternehmen und Teams in der Schweiz, Deutschland und anderen europäischen Ländern durch. Dabei geht es nicht darum, acht Stunden lang durch möglichst viele KI-Tools zu klicken.

Die wichtigere Frage lautet: Was soll dein Team nach einem KI Workshop besser können als vorher?

Was sollte ein KI Workshop für Unternehmen bringen?

In meinen KI Workshops geht es im Kern um drei Dinge: Verstehen, ausprobieren und auf den eigenen Arbeitsalltag übertragen.

Mitarbeiter:innen müssen zunächst verstehen, was generative KI überhaupt kann und wo ihre Grenzen liegen. Dazu gehört ein grundlegendes Verständnis davon, wie Large Language Models funktionieren, warum KI-Systeme Fehler machen können und weshalb ein überzeugend formulierter Output nicht automatisch ein korrekter Output ist.

Ein KI Workshop ist für mich dabei kein ChatGPT-Kurs. Je nach Unternehmen und Aufgabenstellung können ChatGPT, Claude, Microsoft Copilot, Gemini oder andere KI-Anwendungen relevant sein. Gleichzeitig verändern sich diese Systeme so schnell, dass es wenig sinnvoll ist, einen ganzen Workshop an einer einzigen Benutzeroberfläche aufzuhängen.

Entscheidend ist vielmehr, dass Mitarbeitende verstehen, wie sie mit generativer KI arbeiten können und wo sie ihnen im eigenen Arbeitsalltag tatsächlich hilft.

Marketing hat dabei andere Anforderungen als HR. Der Vertrieb arbeitet mit anderen Informationen als die Geschäftsleitung. Und ein Team, das bereits täglich KI nutzt, braucht einen anderen Workshop als Mitarbeitende, die gerade ihre ersten Erfahrungen damit sammeln.

Wie sieht ein KI Workshop mit Roger Basler de Roca aus?

Ich beschäftige mich seit über 25 Jahren mit IT, Algorithmen, digitalen Geschäftsmodellen und künstlicher Intelligenz. Pro Jahr halte ich über 300 Stunden Workshops und Vorträge und arbeite dabei mit Unternehmen und Organisationen rund um Digitalisierung und KI.

Bei meinen KI Workshops steht deshalb nicht ein bestimmtes Tool im Mittelpunkt, sondern das Unternehmen. Vor dem Workshop klären wir gemeinsam die Ausgangslage: Welche Teams nehmen teil, welche KI-Systeme werden bereits eingesetzt und welche Themen sollen wir im Workshop konkret bearbeiten? Daraus entsteht die Agenda für euren Workshop.

Auf dieser Basis können die Inhalte individuell angepasst werden.

Je nach Ausgangslage beschäftigen wir uns beispielsweise mit den Grundlagen künstlicher Intelligenz und Machine Learning, generativer KI, aktuellen Systemen wie ChatGPT, Claude, Copilot oder Gemini, konkreten Anwendungsfällen und dem verantwortungsvollen Umgang mit KI. Aber Theorie allein reicht nicht.

Ein Workshop sollte den Teilnehmenden die Möglichkeit geben, selbst zu arbeiten, Fragen zu stellen, Ergebnisse zu hinterfragen und konkrete Anwendungen für den eigenen Alltag zu entwickeln.

Welche Themen können in einem KI Workshop behandelt werden?

Die Inhalte hängen vom Unternehmen und vom Wissensstand der Teilnehmenden ab. Genau deshalb gibt es bei mir nicht den einen KI Workshop, der jedes Mal identisch durchgeführt wird.

Ein Team kann beispielsweise zunächst Grundlagen benötigen: Was ist generative KI? Was unterscheidet ein Large Language Model von einer klassischen Suchmaschine? Was sind Halluzinationen? Welche Möglichkeiten und Grenzen haben aktuelle KI-Systeme?

Bei anderen Unternehmen können wir direkt tiefer einsteigen. Dann geht es beispielsweise um Recherche, Textarbeit, Datenanalyse, Wissensmanagement, Ideenentwicklung, interne Kommunikation oder die Optimierung bestehender Arbeitsabläufe. Auch die verschiedenen KI-Systeme können Teil des Workshops sein. ChatGPT ist dabei eines der bekanntesten Beispiele, aber eben nur eines. Claude, Microsoft Copilot und Gemini haben ebenfalls ihren Platz im Unternehmensumfeld. Welche Systeme wir anschauen, hängt davon ab, was für das jeweilige Team tatsächlich relevant ist.

Dazu kommen Themen wie Datenschutz, Qualitätssicherung, verantwortungsvoller Einsatz von KI und die Frage, welche Regeln ein Unternehmen für den Einsatz generativer KI benötigt. Denn produktiver mit KI zu arbeiten bedeutet nicht einfach, schneller Texte zu produzieren.

Für welche Teams eignet sich ein KI Workshop?

Grundsätzlich kann ein KI Workshop für sehr unterschiedliche Unternehmensbereiche sinnvoll sein. Marketing- und Kommunikationsteams beschäftigen sich beispielsweise mit Recherche, Content, Analyse und Ideenentwicklung. HR kann KI für Stellenanzeigen, Kommunikation oder Wissensarbeit einsetzen. Im Vertrieb können Informationen aufbereitet, Gespräche vorbereitet oder wiederkehrende Aufgaben unterstützt werden.

Bei Führungskräften stehen häufig andere Fragen im Vordergrund: Welche Auswirkungen hat KI auf unsere Prozesse? Welche Chancen entstehen für unser Geschäftsmodell? Welche Risiken müssen wir berücksichtigen? Und wie schaffen wir einen sinnvollen Rahmen für den Einsatz von KI im Unternehmen?

Deshalb muss ein Workshop nicht zwingend für das gesamte Unternehmen gleich aussehen. Gerade bei grösseren Organisationen kann es sinnvoll sein, unterschiedliche Zielgruppen oder Abteilungen separat zu betrachten.

KI Workshop vor Ort, online oder hybrid?

Ein KI Workshop muss nicht zwingend in einem Seminarraum stattfinden. Ich führe Workshops vor Ort, online und hybrid durch. Gerade bei europäischen oder international aufgestellten Unternehmen sitzen die Teilnehmenden häufig an unterschiedlichen Standorten.

Ein Team kann beispielsweise auf Zürich, München und Wien verteilt sein. In solchen Fällen kann ein Online- oder Hybridformat sinnvoller sein als alle Mitarbeitenden für einen Tag an einen Ort zu bringen. Bei anderen Workshops ist wiederum gerade der persönliche Austausch vor Ort wichtig – beispielsweise wenn gemeinsam intensiv an eigenen Anwendungsfällen gearbeitet werden soll.

Das Format sollte deshalb zum Ziel passen und nicht umgekehrt.

Was soll dein Team nach dem Workshop tatsächlich anwenden können?

Eine Sache ist mir dabei besonders wichtig. KI entwickelt sich aktuell so schnell, dass eine reine Tool-Schulung schnell veraltet. Heute wird über ChatGPT gesprochen, morgen erscheint ein neues Claude-Modell, Microsoft erweitert Copilot und Google baut Gemini weiter aus.

Deshalb bringt es Unternehmen wenig, wenn Mitarbeitende am Ende eines Workshops 30 neue Tools kennen, aber nicht wissen, wann sie welches Problem damit lösen sollen.

Ich möchte, dass ein Team nach einem Workshop selbstständiger mit KI arbeiten kann. Dazu gehört auch, Ergebnisse kritisch zu beurteilen, unterschiedliche Systeme auszuprobieren und nicht jedem neuen KI-Tool hinterherzulaufen. Die Technologie wird sich verändern. Die Kompetenz, sinnvoll mit ihr umzugehen, bleibt.

Und was passiert nach dem Workshop?

Ein einzelner Workshop kann ein sehr guter Startpunkt sein. Er schafft ein gemeinsames Verständnis, zeigt Möglichkeiten auf und kann erste konkrete Anwendungsfälle hervorbringen.

Ein einzelner Workshop kann ein sehr guter Startpunkt sein. Er schafft ein gemeinsames Verständnis, zeigt Möglichkeiten auf und kann erste konkrete Anwendungsfälle hervorbringen.

Wenn KI danach langfristig im Unternehmen verankert werden soll, kann der nächste Schritt beispielsweise der Aufbau interner AI Ambassadors sein. Dafür habe ich ein eigenes Programm entwickelt, mit dem Mitarbeitende über mehrere Monate zu internen Ansprechpartner:innen für KI aufgebaut werden.

Mehr zum AI-Ambassadors-Programm

Brauchen Unternehmen überhaupt KI-Schulungen?

Spätestens mit dem EU AI Act hat das Thema noch eine zusätzliche Bedeutung bekommen.

Artikel 4 verpflichtet Anbieter und Betreiber von KI-Systemen seit Februar 2025 dazu, Massnahmen zu ergreifen, um bei Mitarbeitenden und anderen Personen, die in ihrem Auftrag mit KI-Systemen arbeiten, ein ausreichendes Mass an KI-Kompetenz beziehungsweise AI Literacy sicherzustellen.

Ein KI Workshop kann ein Baustein dafür sein – ersetzt aber nicht automatisch sämtliche organisatorischen Massnahmen rund um den EU AI Act.

Mehr zu KI-Kompetenz und EU AI Act

Welcher KI Workshop passt zu eurem Team?

Wenn ihr einen KI Workshop für euer Unternehmen plant, muss die Agenda nicht bereits fertig sein.

Wir können gemeinsam klären, wo euer Team heute steht, welche Themen relevant sind und welches Format sinnvoll ist. Daraus entsteht ein Workshop, der zu euren Mitarbeitenden und euren tatsächlichen Herausforderungen passt. Ich zeige euch nicht einfach, was KI alles kann.

Wir arbeiten daran, was ihr damit konkret besser machen könnt.

KI Workshop mit Roger Basler de Roca anfragen

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